Nach dem Prinzip des Pingpongspiels schufen Zweierteams aus je einem japanischen und einem
Schweizer Designer – Grafiker, Mode-, Textil- und Produktdesigner – in einem zweistufigen
Arbeitsprozess Designobjekte, ohne sich zu treffen, ohne sich abzusprechen. Ausgangslage waren
Stoffstücke von eineinhalb auf drei Meter. Wer graphisch arbeitet, nutzte die Fläche als Leinwand
für sein Gestalten, andere schneiderten daraus Kleidungsstücke, modellierten Objekte.
Nach dieser ersten Bearbeitungsstufe wurden die Stoffe den fernen Partnern zugestellt, die sich
von den erhaltenen Arbeiten inspirieren liessen und sie zu fertigen Designunikaten weiterverarbeiteten.
So entstand ein interkulturelles Hin und Her zwischen Designern und Designschaffenden,
das nach keiner verbalen Kommunikation verlangte, sondern rein auf der Basis ihres Arbeitens
funktionierte.
Eine Auswahl der aus dieser räumlich getrennten Zusammenarbeit zwischen neun Designerpaaren
entstandenen Unikate zu präsentieren, ist die Aufgabe dieser Publiaktion.
Das Projekt PINGPONG wurde in Zusammenarbeit mit rotweisskariert realisiert. |